Hallo Minman,
ich bin mir jetzt bei dem ersten Teil nicht ganz sicher, von wo nach wo du da Daten hin und her geschoben hast. Die neue Suite, also das Dashboard und der Jobmanager speichern alle informationen in einer einzigen Epilog Datenbank.
Also.... wenn man irgendetwas machen möchte, dann muss man über die Optionen vom Jobmanager gehen,
Also ... Jobmanager öffnen :

- Jobmanager - Datenbank speichern 1.jpg (99.07 KiB) 75645 mal betrachtet
Bei der roten 1 auf das Zahnrad klicken
Bei der grünen 2 den Reiter Datenbank anwählen
Bei der pinken 3 die Datenbank sichern anwählen.
Dann geht ein Fenster auf, man wird gefragt, ob man die Datenbank komprimieren möchte, da kann man ruhig immer ja anklicken.
Dann geht ein Explorerfenster auf und man kann sich den Speicherort wählen und die Suite schlägt automatisch einen Namen vor.
Hier sucht man sich ein sicheres Verzeichnis aus und klickt auf speichern.
Damit die Datenbank mit allen Informationen komplett gespeichert.
Der Hasenfuß kommt jetzt...
Ich möchte jetzt die Datenbank, wie auch immer, wieder in meine frisch installierte Suite oder auf einem anderen Rechner übernehmen/nachinstallieren.

- Jobmanager - Datenbank wieder herstellen 1.jpg (92.95 KiB) 75645 mal betrachtet
Wieder oben rechts auf die rote 1
Dann wieder auf die grüne 2
Und nun auf die pinke 3
jetzt kommt eine böse Falle...
Die Software fragt nun, ob man die alte jetzige Datenbank vorher sichern möchte. Wenn man jetzt nicht aufpasst und nicht genau liest und versehentlich in dem folgenden Explorerfenster nachschaut, dann kann man versehentlich auf den Namen klicken von der Datei, die ich bewusst als Sicherung abgespeichert habe und überschreibt sich seine Datenbank.
Man wird dann zwar gewarnt, von wegen überschreiben und so, aber man hat ja schnell irgendwie auf die linke Maustaste gedrückt...
Also überschreibt man sich seine gewollte Datenbanksicherung mit der Datenbank, die man nicht mehr braucht. Und schon sind viele Einstellungen weg. Das ist jetzt der einzigste Weg, den ich kenne, wo man sich selber seine Datenbank verwuseln kann.
Nachdem man dann seine alte Datenbank gesichert hat ( und mit Pech seine gewollte Datenbank überschrieben hat ) geht ein neues Explorerfenster auf und fragt nach der Wiederherstellungsdatenbank ( also taucht da mit Pech gerade die Überschriebene Datenbank auf ) oder man sucht sich den Speicherort, von seiner gewollten Wiederherstellung.
Somit werden also alle Datenbankeinstellungen ( Laser, Jobs, Material Gravur, Material Vektor ) weggespeichert und auch wieder retour gesetzt.
Das ist der Weg und der Weg ist das Ziel.
Also aufpassen beim Menüpunkt Wiederherstellen und genau darauf achten, ob der "Speichern unter" oder "Laden" möchte in dem jeweiligen Explorerfenster. Ein Fehler ist hier schnell passiert und ist sogar mir auch schon passiert. Und man hat dann Glück, wenn man noch mal an seine gewollt gesicherte Datenbank kommt, ansonsten ist alles weg.
So... zum Punkt 2.
Das Vektorgitter im Laser wird ja festgehalten von vier kleinen Winkeln.
Die Schrauben der Winkel lösen.
Alle Schrauben und Winkel schön beiseite legen.
Das Vektorgitter nach oben raus nehmen.
In dem Vektorgitter sind Passlöcher und in dem darunter befindlichen Rahmenträger Passstifte.
Wir hatten früher auch alle möglichen Reinigungsmittel vorgeschlagen. Von Kaltreiniger bis Backofenspray.
Ich bin komplett von diesen Reinigern weg, weil die nämlich das Eloxat von dem Aluminiumrahmen anfressen und dann wird der Rahmen von dem Vektorgitter häßlich und auch die Lineale leiden.
Entweder man organisiert sich jetzt eine Wanne, wo das Gitter reinpasst.
Oder
Man bastelt sich fix eine Wanne selber. Eine Palette, vier Dachlatten, eine große Folie reinlegen und die Folie oben etwas festtackern an die Dachlatten, damit die Folie nicht wegflitzt ( am besten draußen oder so, nachher muss das Wasser da wieder raus ).
Warmes Wasser in die Wanne oder in meine provisorische Wanne ( je nachdem )
Normales Waschmittelpulver für die Waschmaschine ( so eine Dosierschaufel voll ) in das warme Wasser geben, ein wenig rumrühren, bis sich alles aufgelöst hat und dann einfach das Gitter über Nacht einlegen.
Nicht wundern... am nächsten Tag müffelt das Wasser doch ein bisschen durch den ganzen Schmog, aber das Gitter entnehmen, gut abspülen trocknen lassen und wieder einsetzen.
Eine Umweltfreundlichere und coolere Vorgehensweise kenne ich nicht.
Das Brackwasser kann dann einfach in den Ausguß.
Bei Bedarf einfach wiederholen.
So
und damit das Vektorgitter nicht so stark versaut und damit man sich das Material von unten nicht versaut ( wir reden ja von Holz und Acryl o. so ), die Plattenware einfach 5 bis 10mm anheben vom Vektorgitter mit Unterlegklötzchen aus Acryl oder Holz. Bei Holzarbeiten Abstandshalter aus Holz benutzen, bei Acrylarbeiten Abstandshalter aus Acryl benutzen.
Das Material wird durch das anheben schick unterlüftet, die Brandgefahr sinkt, die Einschläge von unten ins Material sind weg, der Schnittspalt ist Schmauchfreier und das Vektorgitter bleibt sauberer.
Statt Unterlegklötzen kann man sich auch den Buchstaben "T" konstruieren, wo der Senkrechte Part so groß ist, das es ins Gitter gesteckt werden kann und der Waagerechte Teil so 5 bis sieben Millimeter hoch ist, sodass gerade eben noch das Lineal einen Anschlag bietet oben links in der Ecke.
Holz "T"´s für Holzarbeiten
Acryl "T"´s für Acrylarbeiten.
Oder aber mal bei uns in den Shop schauen. Für die FLUX Laser gibt es schicke Cone Spacer, kleine Aluminiumkegel, die man auch ganz nett auf dem Vektortisch verteilern kann. Allerdings sind die etwas höher, damit fällt der Originalanschlag von den Linealen weg.
Wenn man viel Holz und Acryl aus Palttenmaterial schneidet, soll man ja eh etwas vom Rand weg bleiben, das vermindert die Brandgefahr, deswegen kommt es da auf den Millimeter nicht so an.
Ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins dunkle bringen.
Viel Erfolg und wenn noch Fragen da sind, einfach fragen
Gruß
Michael